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Der Funke

· 2 Minuten Lesezeit
Adrian Enßlin
Full-Stack & DevSecOps Engineer

Alles begann mit einer Idee.

Ich hatte eine App im Kopf, eine Idee, die mich nicht losließ. Also tat ich, was jeder tut, wenn er etwas will, das er nicht selbst kann: Ich fragte bei Softwarefirmen nach. Die Angebote, die mir zurückkamen, haben mich sprachlos gemacht. Summen, die ich nicht hatte und auch nicht hätte aufbringen können.

Dann kam der Gedanke, der alles verändert hat: Wie schwer wäre es wohl, es selbst zu lernen?

Ich setzte mich an meinen Laptop, öffnete den Browser und fing an zu recherchieren. Was muss ich überhaupt können? HTML. CSS. JavaScript. Dann wohl noch mehr. Dabei stieß ich auf eine App namens Mimo, und dort begann alles.

Die ersten Tags. Die erste Seite, die sich im Browser öffnete und tatsächlich aussah wie das, was ich getippt hatte. Ich weiß noch genau, wie es sich angefühlt hat.

Der Anfang meiner Entwicklerreise

Erstes Mal Programmieren

Ich habe in meinem Leben nie besonders viel Disziplin aufgebracht, wenn es ums Lernen ging. Ich musste mich immer zwingen. Immer durchbeißen. Es hat sich nie wirklich richtig angefühlt.

Hier war es anders.

Ich musste mich nicht zwingen, weiterzumachen, ich musste mich zwingen, aufzuhören. Nachts bin ich aufgestanden, um weiter zu lernen. Manchmal 12 Stunden am Stück, manchmal länger.

Mimo zeigte mir nicht nur HTML und CSS. Es gab mir erste Einblicke in React, in SQL, in Konzepte, die ich damals kaum verstand, aber unbedingt verstehen wollte. Und am Ende bekam ich meine ersten Zertifikate, für HTML, CSS, JavaScript und SQL.

Beruflich werden sie mir wahrscheinlich nie helfen. Aber das war mir egal. Für mich waren es keine Zertifikate. Es waren Trophäen.

Und etwas in mir wusste: Das hier ist erst der Anfang.